Die ’Grüne Linie’ wird zum Partnernetzwerk- Deutschlandweite Zertifizierung von Bestattungspartnern

Nachhaltige Bestattungen der ’Grünen Linie’ haben in Deutschland bereits für viel Aufsehen gesorgt – neben zwei gewonnenen Awards erhielt das Konzept auch ein großes Echo in der Presse.

 

Aus dem Konzept der Grünen Linie ist nun ein Partnernetzwerk entstanden, an dem deutschlandweit Bestatter und Lieferanten der Bestattungsbranche teilnehmen können. Neben diversen Voraussetzungen in Sachen unternehmerische Nachhaltigkeit muss für die Grüne Linie Zertifizierung ein 15 km-Radius zum nächsten Partner eingehalten werden. Dadurch soll nicht etwa Exklusivität hergestellt, sondern vielmehr ein ruhiges, aber effektives Arbeiten in freundschaftlichem Kreis gewährleistet werden. Gemeinsam möchte man die metaphorische „Grüne Linie“ noch um einiges verlängern … 

 

 

Erstes Grüne Linie Partnertreffen

 

Von der stetig wachsenden Zahl von nunmehr über 50 Bestattungspartnern haben sich am Wochenende über 40 davon in Bonn getroffen. Im Mittelpunkt des Treffens standen die Möglichkeiten für umwelt- und klimaschonende Bestattungen, ohne die betriebswirtschaftlichen und sozialen Aspekte außer Acht zu lassen – ein reger Austausch der Bestatter über unternehmerische Gesellschaftsverantwortung auch im Sinne des nachhaltigen Wirtschaftens. Die drei Säulen der Nachhaltigkeit, Ökologie, Ökonomie und soziale Kompetenz, sind gerade bei Bestattern immer präsent und können gut zu einer lebenswerten „Enkeltauglichkeit“ verschmelzen. Nicht ohne Grund finden sich diese Ideen auch im aktuellen und neuen Marketing wieder, das im Anschluss vorgestellt wurde.

 

Schnell stellte sich heraus, dass sich die Bestattungspartner über das reine Partnernetzwerk hinaus mit der Grünen Linie identifizieren – alte Freundschaften wurden vertieft und auch neue scheinen sich zu entwickeln …

 

 

Waldbewirtschaftung als wichtiges Thema

 

Neben den zertifizierten Bestattungspartnern präsentierten sich auch Lieferanten der Grünen Linie. So stellte z.B. Sägewerk und Sarghersteller „Hans Wendel“ (als erste PEFC-zertifizierte Sargfabrik) einige Produkte aus. Im Sinne der Grünen Linie ist auch die Ausstattung der Särge vollständig in der Erde abbaubar. Eine lösemittelfreie Beize, der schlichte Hanfvlies-Innenausschlag und die saugfähige Hanf-/Wollvliesmatratze verringern den ökologischen Fußabdruck. Auch die daraus erzeugten Kissen und Decken überzeugen ökologisch.

 

FSC-Warenzeichen auf Holzprodukten (wie z.B. Särgen und Urnen) und auf Trauerpapier belegen in verschiedenen Klassifizierungen weltweite Transparenz und hohe Glaubwürdigkeit. Sie gewährleisten, dass sowohl Mensch als auch Natur fair und verantwortungsvoll behandelt werden.

 

 

Wir lieben Wald

 

Als weitere Voraussetzung für die Zertifizierung haben sich die Grüne Linie Partner eine verpflichtende Patenschaft (Pacht mit Nutzungsverzicht) über jeweils 25 qm Wald selbst auferlegt. Nach der Devise, dem Wald nicht nur Holz zu entnehmen, sondern eben auch besonders alten Wald zu schützen, arbeitet die Grüne Linie mit der Waldakademie von Peter Wohlleben zusammen. Dadurch werden derzeit ca. 70.000 kg CO2 dauerhaft gespeichert. In den kommenden 50 Jahren werden so weitere 50.000 kg CO2 gebunden.

 

 

Das Grüne Linie Partnernetzwerk wächst stetig.

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